Mit den Arbeiten an einem Nachbau der ULF wurde 1986 im Ringkøbing-Skjern Museum begonnen, 1996 war der Bootsrumpf fertig. Danach standen die Arbeiten still. Bis ins Jahr 2018, wo das Museum eine Förderung vom Küstenpool des Nordea Fonds erhielt, um das Boot fertigzustellen. Daraufhin wurde die Werft Hvide Sande Shipyard mit der Fertigstellung des Bootes beauftragt.

Dementsprechend gingen die Schiffszimmerer und Auszubildenden der Werft in Gang. Am Ende des Sommers 2020 waren dann Schott, Deck und Deckshaus fertiggestellt und die Maschine montiert. Danach begannen zehn Ehrenamtliche damit, die ULF zu malen, zu takeln und klarzumachen.

Die ULF an der Werft Hvide Sande Shipyard

Am 7. Oktober 2020 wurde die ULF dann im Ringkøbing Fjord zu Wasser gelassen und unter Motor von Hvide Sande nach Ringkøbing gefahren.

Der Rumpf der ULF ist geklinkert und besteht auf jeder Seite aus 14 Planken, die gedämpft und über Bauschablonen gespannt wurden, so dass sie die erforderliche Form bekommen. Aber die Planken sind nicht gerade bzw. parallel. Jede Planke hat ihre eigene Form, und zusammen bilden sie den Plankenstrak, den Deckssprung (gekrümmter Verlauf des Oberdecks) und letztendlich auch die Fahreigenschaften des Bootes. Die Form der Planken wird mit einem dünnen Brett (Modell mit Kreidestrichen und Zahlen) abgegriffen, was der Bootsbauer jedes Mal macht, wenn er die Maße auf eine neue Planke übertragen muss. Der endgültige Plankenstrak wird wieder mit Hilfe einer Straklatte (lange elastische Holzleiste) per Augenmaß beurteilt. Die Planke selbst wird herausgeschnitten und vor der Montage gehobelt. Bei diesem Teil der Arbeit sind wenige Millimeter entscheidend für das Endergebnis.

Die Bauweise ist identisch mit der, die Niels Chr. Graversen und seine Helfer 1925 beim Bau der ULF anwendeten.

Einige der Ehrenamtlichen, die viel Arbeit in die ULF gesteckt haben

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